Samstag, 30. September 2017, 19 Uhr
Abschlussgala

Alice Sara Ott
Alice Sara Ott

Alice Sara Ott ist eine überaus moderne Künstlerin unserer Zeit und begeistert ihr Publikum regelmäßig mit unterschiedlichen spannenden Projekten. Im Anschluss an ihre erfolgreiche CD-Produktion mit dem isländischen Komponisten Ólafur Arnalds im Rahmen von „The Chopin Project“, das zur Nummer Eins der offiziellen englischen Klassik-Charts und der iTunes-Charts in 25 Ländern aufstieg, hat sie in der Saison 2016/2017 unter dem Titel „Wonderland“ ihr achtes Album bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Diese Aufnahme ist dem Werk Edvard Griegs gewidmet und umfasst neben dessen Klavierkonzert, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen, die „Lyrischen Stücke“ des Komponisten. Im Herbst 2016 hat Alice Sara Ott das „Wonderland“-Projekt im Rahmen einer Tournee durch Japan vorgestellt, u.a. in der Tokyo Opera City Concert Hall sowie Anfang 2017 in Taiwan und China. Im Frühjahr 2017 präsentierte sie das Programm in Europa, u.a. in Berlin, München, Oslo, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf.

Alice Sara Ott arbeitet mit den weltweit führenden Dirigenten, darunter Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Pablo Heras-Casado, Paavo Järvi, Neeme Järvi, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Sakari Oramo, Osmo Vänskä, Vasily Petrenko, Lorin Maazel, Myung-Whun Chung, Hannu Lintu oder Robin Ticciati sowie mit renommierten Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic, dem London Symphony Orchestra oder den Wiener Symphonikern zusammen. In der Saison 2016/2017 konzertierte sie mit dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra unter Yuri Temirkanov, mit dem Washington National Symphony Orchestra unter Edo de Waart und dem Royal Scottish National Orchestra. Daneben standen Tourneen mit dem Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy sowie mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Krzystof Urbanski an.

Neben ihrer Konzerttätigkeit pflegt Alice Sara Ott eine enge Partnerschaft mit einigen der weltweit führenden Marken. So ist sie nicht nur Marken-Botschafterin für Technics und Panasonic, sondern kreierte auch eine Kollektion hochwertiger Ledertaschen für JOST Bags, eine der modischsten, zeitgenössischsten und exklusivsten Ledermarken Deutschlands. Alice Sara Otts Designs beinhalten insbesondere Origami-Elemente, die ihre japanische Herkunft reflektieren. Ihre Leidenschaft für diese Kunstform spiegelt sich auch in ihrem neuen Album wider, dessen Videoclips mit Origami-Designs gestaltet sind. Das kreative Talent der Pianistin reicht bis in die moderne Kommunikationsbranche. So kreierte sie für „LINE”, eine der populärsten Kommunikations-Apps, eine eigene Sticker-Serie, die weltweit zum Download zur Verfügung steht.

Zu Alice Sara Otts Highlights in der Saison 2017/2018 gehören Konzerte mit dem Cincinnati Symphony Orchestra unter der Leitung von Paavo Jarvi, die Aufführung des Totentanz von Franz Liszt mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Antonio Pappano und des Beethoven Klavierkonzertes in Konzerten mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Mikko Franck sowie des Klavierkonzertes Nr. 2 von Franz Liszt mit dem WDR Sinfonieorchester und Alain Altinoglu.

Mischa Damev
Mischa Damev

Mischa Damev ist bulgarisch-französischer Abstammung und wurde 1963 in Sofia geboren. Von seinem Großvater, einem bekannten bulgarischen Dirigenten, erhielt er seinen ersten Musikunterricht. 1986 schloss er sein Klavierstudium an der Musikhochschule Basel mit dem Solistendiplom ab und befasste sich anschließend intensiv, auf Empfehlung seines Mentors Mariss Jansons, mit dem Dirigierstudium in Wien. Von 1990 bis 1999 war Mischa Damev künstlerischer Leiter des internationalen Orpheum Festivals in Zürich und arbeitete regelmäßig mit zahlreichen international renommierten Orchestern zusammen.

Mischa Damev ist Gastdirigent bei den großen Orchestern in Russland, wie dem Moskauer Tschaikowsky Sinfonieorchester, dem Russischen National Orchester und dem Mariinsky Sinfonieorchester. Darüber hinaus folgte er einer Einladung als Gastdirigent an das Teatro Municipal de São Paulo. In der Saison 2016 arbeitete er daneben mit dem BBC Symphony Orchestra London zusammen. Seit 2011 dirigiert Mischa Damev regelmäßig die wichtigsten Orchester Chinas und realisierte 2016 eine Tournee mit dem China Philharmonic Orchestra. Im Juli 2016 leitete er zudem Mozarts Don Giovanni im Mariinsky Theater in St. Petersburg.

Seit 2007 ist Mischa Damev Leiter des Bereiches Musik der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes.

Daniel Lozakovich
Daniel Lozakovich

Der 2001 in Stockholm geborene Geiger Daniel Lozakovich begann im Alter von sechs Jahren Violine zu spielen und gab bereits zwei Jahre später sein Orchesterdebüt mit dem Moscow Virtuosi Chamber Orchestra unter der Leitung von Vladimir Spivakov. In seiner bisherigen Karriere arbeitete Daniel Lozakovich mit zahlreichen renommierten Orchestern zusammen, darunter das Royal Stockholm Philharmonic, das Wiener Kammerorchester, das Russische Nationalorchester, das Moscow Philharmonic Orchestra, das Orchestre de la Suisse Romande und das Konzerthausorchester Berlin.

Daniel Lozakovich ist regelmäßiger Gast beim Verbier Festival. In 2016 gab er sein Debüt mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev, im Jahr 2017 konzertiert er erstmals mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons. Zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben konnte Daniel Lozakovich bereits erlangen, darunter 2016 beim Vladimir Spivakov International Violin Wettbewerb, 2012 beim EMCY International Music Competition, beim „OHRID PEARLS“ – International Competition of Young Musicians und beim 12. Nutcracker International Television Contest for Young Musicians in Moskau 2011.

Im Juni 2016 unterzeichnete Daniel Lozakovich einen Exklusiv-Vertrag mit dem Label Deutsche Grammophon. Seit 2012 studiert Daniel Lozakovich bei Professor Josef Rissin an der Hochschule für Musik Karlsruhe und wird von Eduard Wulfson in Genf unterrichtet.

Münchner Rundfunkorchester

Das Münchner Rundfunkorchester wurde 1952 gegründet und hat sich im Laufe seiner 65-jährigen Geschichte zu einem Klangkörper mit einem enorm breiten künstlerischen Spektrum entwickelt, das von der konzertanten Oper über moderne geistliche Musik und Filmmusik bis hin zum Kinderkonzert reicht. Nach Ulf Schirmer, der das Münchner Rundfunkorchester seit 2006 leitete, wird ab der Saison 2017/2018 Ivan Repušic´ das Münchner Rundfunkorchester als Chefdirigent übernehmen. Neben seinen etablierten Konzertreihen setzt sich das Münchner Rundfunkorchester sehr für die Nachwuchsförderung ein. Hierzu gehört die Kooperation mit der Theaterakademie August Everding oder die Mitwirkung beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD sowie die Durchführung des Internationalen Gesangswettbewerbs „Vokal genial“ in memoriam Marcello Viotti, der ebenfalls Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters war.

2010 erhielt das Orchester für die CD-Einspielung von Karl Amadeus Hartmanns Des Simplicius Simplicissimus Jugend den begehrten ECHO Klassik.

Ergänzend zu den Verpflichtungen an seinem Heimatort tritt das Münchner Rundfunkorchester regelmäßig bei Gastkonzerten und bekannten Festivals wie den Salzburger Festspielen oder dem Kissinger Sommer auf. Bei den Salzburger Festspielen begleitete es u.a. Anna Netrebko, Elı¯na Garancˇa, Juan Diego Flórez, Rolando Villazón und Plácido Domingo.

Weitere Highlights waren die Gastspiele an der Opéra Royal in Versailles und am Theater an der Wien mit spannenden Opernwiederentdeckungen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Palazzetto Bru Zane sowie eine Tournee mit Jonas Kaufmann. Dank seiner CD-Einspielungen ist das Münchner Rundfunkorchester kontinuierlich auf dem Tonträgermarkt präsent. Hervorzuheben sind hier neben zahlreichen Musiktheater-Gesamtaufnahmen auch die hochkarätigen Sängerporträts etwa mit Anett Fritsch, Diana Damrau, Olga Peretyatko, Pavol Breslik oder Piotr Beczała. Bei BR-KLASSIK erschienen zuletzt u.a. Schätze aus dem Archiv mit Tenor-Legende Fritz Wunderlich und Ravels Oper L‘heure espagnole.

Münchner Rundfunkorchester

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