Donnerstag, 9. April 2020, 20:00 Uhr

Sonderkonzert

Anne-Sophie Mutter
Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit über 40 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Dabei ist die viermalige Grammy® Award Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 27 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses: Im Herbst 1997 gründete sie den „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“, dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“.

Anne-Sophie Mutters Konzertkalender in der Saison 2019/2020 mit Auftritten in Asien, Europa und Nord- sowie Südamerika spiegelt erneut die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider: Im September 2019 war sie zum ersten Mal in ihrer Karriere im Rahmen eines Open Air Konzertes zu erleben. Unter dem Titel „Across the Stars“ standen auf dem Münchner Königsplatz einige der herausragendsten Werke des mehrfachen Oscar-Preisträgers John Williams auf dem Programm, die der Komponist speziell für sie adaptierte. Im August erschien zudem ihre CD-Einspielung dieses neuen und in dieser Form bislang ungehörten Williams Repertoires. Mit „Mutter’s Virtuosi“ gastiert sie im November erstmals in Südamerika. Beethovens 250. Geburtstag steht im Zentrum ihres Repertoires für das Jahr 2020; Anne-Sophie Mutter rückt dabei in vier verschiedenen Konzertprogrammen Violinwerke ins Scheinwerferlicht, die Beethoven unsterblich machen. Neben den Romanzen, dem Violin- sowie dem Tripelkonzert und Sonaten führt sie Streichtrios sowie das „Harfenquartett“ auf. Diesen musikalischen Faden nimmt Jörg Widmann mit der von Anne-Sophie Mutter beauftragten Komposition „Studie über Beethoven“ auf und weist damit den Weg in einen neuen Quartett-Orbit. Dieses Werk hebt sie in San Francisco am 27. Januar 2020 aus der Taufe und stellt es zudem bei den darauf folgenden Kammermusik-Konzerten ihrem Publikum vor.

Neben vielen weiteren Preisen und Auszeichnungen ist die Geigerin Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens sowie des Großen Österreichischen Ehrenzeichens.

Lambert Orkis
Lambert Orkis

Lambert Orkis genießt internationale Anerkennung als Kammermusiker und Interpret zeitgenössischer Musik sowie als Experte für Aufführungen auf historischen Instrumenten.
Als Rezitalpartner tritt er seit 1988 gemeinsam mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter auf. Er ist Kammermusikpartner zahlreicher weiterer renommierter Instrumentalisten und konzertierte über elf Jahre zusammen mit dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch. Er hat mit führenden Dirigenten als Solist sowie mit weltweit anerkannten Streichensembles zusammengearbeitet.

Die breitgefächerte Diskographie umfasst Werke der klassischen, romantischen und zeitgenössischen Epochen. Zahlreiche Aufnahmen hat er gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter für die Deutsche Grammophon aufgenommen. Einen Grammy® gewann das Duo für die Aufnahme der Beethoven-Sonaten als beste Kammermusikeinspielung des Jahres 2000. Im Jahr 2006 wurde ihre Aufnahme der Mozart-Sonaten für Klavier und Violine mit einem „Choc de l’année“ ausgezeichnet.

In Anerkennung seines Lebenswerks erhielt Lambert Orkis das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Gründungsmitglied der Kennedy Center Chamber Players und des auf historischen Instrumenten spielenden Smithsonian Institution's Castle Trios sowie Erster Pianist des National Symphony Orchestra in Washington. Als Professor für Klavier lehrt er an der Temple University Philadelphia.

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