Freitag, 27. September 2019, 19:30 Uhr

Eröffnungskonzert

Chloe Chua
Chloe Chua

Die 12-jährige Geigerin Chloe Chua stammt aus Singapur und ist seit ihrem vierten Lebensjahr Geigenschülerin der Streicherklasse an der Nanyang Academy of Fine Arts, School of Young Talents. Derzeit studiert sie bei Yin Ke, dem Leiter der Streicherklasse an der School of Young Talents. Neben regelmäßigen Auftritten in Konzerten und bei Musikfestivals sowie der Teilnahme an Meisterkursen bezeugen zahlreiche internationale Auszeichnungen das außergewöhnliche Talent der jungen Künstlerin.

Sie gewann unter anderem den ersten Platz beim 24. Internationalen Violinwettbewerb Andrea Postacchini im Mai 2017 sowie den dritten Platz in der Geigengruppe A beim 2. Internationalen Mozartwettbewerb für junge Musiker in Zhuhai. Im Jahr 2018 wurde Chloe Chua mit dem ersten Preis des Menuhin-Wettbewerbs in Genf ausgezeichnet. Dabei präsentierte sie im Finale der Junioren bis 16 Jahre in der Genfer Victoria Hall mit dem „Orchestre de Chambre de Genève“ den „Winter“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Neben dem Geigenspiel verbringt die junge Künstlerin ihre freie Zeit mit Lesen, Schwimmen und Skateboarden.

Olga Scheps
Olga Scheps

Olga Scheps begann mit fünf Jahren die ersten Melodien und Stücke zu spielen und lernte Klavierspielen wie sie sprechen, laufen und lesen lernte. Mit 16 Jahren begann sie als Jungstudentin an der Musikhochschule Köln ihr Studium, welches sie 2013 mit Auszeichnung bei Prof. Pavel Gililov abschloss. Prof. Pavel Gililov und ihre Eltern – beide ebenfalls Pianisten und Klavierpädagogen – sind bis heute wichtige Ratgeber.

Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt Olga Scheps bei Arie Vardi, Dmitri Bashkirov, Andrei Gavrilov und Alfred Brendel. Während des Studiums war sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Olga Scheps gab ihre ersten Konzerte unter anderem im Rahmen der Preisträgerkonzerte von „Jugend Musiziert“. Daraufhin wurde sie zu mehreren Konzertreihen und Festivals wie dem Rheingau Musik Festival eingeladen, all diese Konzerte waren sensationelle Erfolge.

Bald debütierte sie beim Klavier-Festival Ruhr, bei dem sie auch bis heute regelmäßig und gerne auftritt. Seit 2009 ist Olga Scheps Exklusivkünstlerin von Sony Classical und spielte vor Kurzem ihr bereits siebtes Album ein. Dieses Solo-Album mit Werken von Erik Satie erreichte in Deutschland die Nr. 1 der offiziellen Klassik Charts. Für ihr Album „Chopin“ erhielt Olga Scheps einen ECHO Klassik in der Kategorie „Newcomerin des Jahres“. Alle anderen Alben der Künstlerin erreichten die Top Ten der offiziellen Klassik Charts.

Olga Scheps lebt heute in ihrer Wahlheimat Köln, reist von dort aus zu internationalen Klassik-Festivals und Konzertreihen und konzertiert mit weltweit führenden Orchestern und Dirigenten.

Regula Mühlemann
Regula Mühlemann

Regula Mühlemann wurde in Adligenswil geboren und studierte an der Hochschule Luzern bei Prof. Barbara Locher. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge Sopranistin schon früh am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements u.a. in Così fan tutte (Despina) an das Teatro La Fenice Venedig, das Opernhaus Zürich und das Festspielhaus Baden-Baden, wo sie in Donizettis L‘elisir d'amore (Giannetta) zu erleben war. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debüt in der Oper Das Labyrinth (Papagena) von P. v. Winter bei den Salzburger Festspielen.

Regula Mühlemann gibt in der Spielzeit 2018/19 ein Heimspiel am Luzerner Theater mit ihrem Rollendebüt als Juliette in Roméo et Juliette, gefolgt von Ariadne auf Naxos (Echo) am Mailänder Teatro della Scala. Außerdem ist sie in Mozarts Le Nozze di Figaro (Susanna) am Opernhaus Zürich zu hören. Auf der Konzertbühne ist die junge Sängerin ebenso vielgefragt: Sie singt Mahlers 8. Sinfonie unter der Leitung von Valery Gergiev in der Münchner Philharmonie im Gasteig, in der Pariser Philharmonie und mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra in Amsterdam. Haydns Missa in tempore belli und Mozarts Exultate jubilate mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Sir Antonio Pappano in Rom, Beethovens Sinfonie Nr. 9 im Wiener Konzerthaus sowie Faurés Requiem in Monte-Carlo. Mit dem Orchestre National de France ist sie mit Brahms Ein Deutsches Requiem in Paris zu hören.

Weitere Konzerte und Liederabende führen Regula Mühlemann u.a. in das Wiener Konzerthaus mit Mahlers 8. Sinfonie und zu den Salzburger Osterfestspielen, wo sie Mahlers 4. Sinfonie zur Aufführung bringt. In Salzburg ist sie außerdem im Sommer in einer Mozart-Matinée unter der Leitung von Ivor Bolton bei den Festspielen zu hören. Mit dem Programm ihres zweiten Solo-Albums „Cleopatra“, erschienen bei Sony Classical, tourt die Schweizerin u.a. im KKL Luzern. Regula Mühlemann singt mit Giovanni Antonini und dem Kammerorchester Basel die „Marzelline“ in konzertanten Vorstellungen von Fidelio in Basel und Paris.

Regula Mühlemann war Finalistin des „Prix Credit Suisse Jeunes Solistes“ in Genf und erhielt zahlreiche Preise, darunter ein Stipendium der Friedl-Wald-Stiftung, des Migros Kulturprozent und der Elvira-Lüthi-Wegmann-Stiftung. 2015 war sie Finalistin des Wettbewerbs „Cardiff Singer of the World“. 2018 erhielt sie den OPUS Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“.

Sie ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical. Ihr Debütalbum „Mozart Arias“, erschienen im Herbst 2016, gewann im Februar 2017 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Ihr zweites Album „Cleopatra“ wurde im September 2017 veröffentlicht.

Umberto Benedetti Michelangeli
Umberto Benedetti Michelangeli

Der in Italien geborene Musiker arbeitet bevorzugt mit Orchestern, die ihm bei der Verwirklichung seiner musikalischen und menschlichen Ideale kongenial sind. Als kleines Kind wurde er von seiner Tante Nuccia Matucci unterrichtet, später studierte er am Conservatorio „Giuseppe Verdi“ in Mailand bei den Professoren Conter, Bettinelli und Gusella und schloss bei Franco Ferrara ab. Er dirigierte u.a. das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Budapest Festival Orchester sowie das China National Orchestra.

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit dem Orchestra da Camera di Mantova, dessen Chefdirigent er 1984 bis 2007 war. Für die hervorragenden musikalischen Leistungen wurden ihm und dem Orchester der Franco Abbiati Preis der italienischen Musikkritik verliehen. Mit dem Kammerorchester Basel besteht seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit. Unter der Leitung von Umberto Benedetti Michelangeli erschien im Jahr 2016 bei Sony Classical die CD „Mozart Arias“ gemeinsam mit Regula Mühlemann und dem Kammerorchester Basel.

Kammerorchester Basel

Das Kammerorchester Basel gilt als eines der führenden Kammerorchester des internationalen Musiklebens. Einladungen in die weltweit bedeutendsten Konzerthäuser und zu renommierten Festivals prägen die Agenda ebenso wie die eigene Konzertreihe in Basel. Eine Diskographie mit über 30 CDs, viele mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet, zeugt von der hohen Qualität des Orchesters.

Für den bei Sony Classical veröffentlichten Beethoven-Zyklus wurde das Orchester 2008 in der Kategorie „Bestes Ensemble“ mit dem ECHO Klassik gekürt. Unter der Leitung des Principle Guest Conductors Giovanni Antonini wird das Kammerorchester Basel im Wechsel mit dem italienischen Ensemble Il Giardino Armonico bis ins Jahr 2032 alle 107 Sinfonien Joseph Haydns aufführen und auf CD einspielen.

Kammerorchester Basel

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