Sonntag, 27. September 2020, 19 Uhr

„Pianissimo!“

Daniil Trifonov
Daniil Trifonov

Der russische Pianist Daniil Trifonov – 2019 als “Artist of the Year” des Magazins Musical America ausgezeichnet – hat die Klassikwelt in spektakulärer Weise als Solist, im Konzertrepertoire, als Kammermusiker und Liedbegleiter wie auch als Komponist erobert. Zu der beeindruckenden Zahl von Auszeichnungen konnte er 2018 seinen ersten Grammy Award für das beste Solo-Instrumentalalbum – für das Doppelalbum Transcendental mit Werken von Liszt, seine dritte Veröffentlichung als Deutsche Grammophon Exklusiv-Künstler. Für The Times aus London ist Trifonov “der zweifellos beeindruckendste Pianist unserer Zeit.”

Im Herbst 2019 erschien Trifonovs Deutsche Grammophon-Album „Destination Rachmaninov: Arrival“. Die Saison 2019/20 bringt Daniil Trifonov als Artist-in-Residence des New York Philharmonic mit Konzerten auch nach Europa. Daneben wird er u.a. erneut mit dem Philadelphia Orchestra, Los Angeles Philharmonic und San Francisco Symphony Orchestra sowie in Solorezitalen im Leipziger Gewandhaus, der Kölner Philharmonie, in New York, Chicago und Boston sowie im Duo mit dem Pianisten Sergei Babayan in der Carnegie Hall und dem Konzerthaus Dortmund zu erleben sein.

In der zurückliegenden Saison war Daniil Trifonov in Solorezitalen zu erleben und war Artist-in-Residence des Wiener Musikvereins, der New Yorker Carnegie Hall, des London Symphony Orchestra und der Berliner Philharmoniker. Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Beethovens 5. Klavierkonzert mit dem New York Philharmonic Orchestra zur Saisoneröffnung 2018/19 unter Jaap van Zweden, Tourneen mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle und Konzerte mit dem Concertgebouw Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, Boston Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra.
 
Daniil Trifonov, 1991 in Nischni Nowgorod geboren, besuchte das Moskauer Gnessin-Institut und setzte seine Studien später in den Fächern Klavier und Komposition am Cleveland Institute of Music fort. 2011 gewann er den Ersten Preis der Rubinstein Competition in Tel Aviv, den Dritten Preis des Chopin-Wettbewerbs in Warschau und den Ersten Preis sowie den Grand Prix der Jury des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs. 2013 erhielt er den Francesco Abbiati Prize for Best Intrumental Soloist, 2016 wählte ihn das angesehene Gramophone Magazine zum „Artist of the Year.“

Ruth Reinhardt
Ruth Reinhardt

Ruth Reinhardt ist wohl eine der aufregendsten und vielseitigsten Dirigentinnen unserer Zeit, die mit ihrer enormen musikalischen Intelligenz, ihrem eleganten Dirigat und ungewöhnlicher Programmplanung weltweit beeindruckt. In der Saison 2019/2020 dirigiert sie neben ihren vielfältigen Engagements in Nordamerika in Europa unter anderem das Orchestre National d’Île de France in Paris, das hr-Sinfonieorchester, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester, Helsingborg Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und das Gävle Symphony Orchestra. Es folgen Wiedereinladungen nach Malmö, Kristiansand und dem Dallas Symphony Orchestra, wo sie bereits für zwei Spielzeiten Assistant Conductor von Jaap van Zweden war.

Geboren in Saarbrücken, erhielt Ruth Reinhardt bereits früh ersten Geigenunterricht und wirkte im Kinderchor des Saarländischen Staatstheaters mit. An der Zürcher Hochschule der Künste studierte sie Violine bei Rudolf Koelman. Hier begann sie auch mit ihrer Ausbildung zur Dirigentin bei Constantin Trinks, Johannes Schlaefli und Ulrich Windfuhr und besuchte eine Reihe von Meisterkursen, u. a. bei Bernard Haitink, Michael Tilson Thomas, David Zinman, Paavo Järvi, Neeme Järvi oder Marin Alsop.

Nach ihrem Abschluss in Zürich erwarb sie einen Master in Dirigieren bei Alan Gilbert an der Juilliard School in New York.

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der international führenden Orchester und begeistert mit ihrem einzigartigen Musizierstil weltweit ihr Publikum. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi.

Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Järvi war das gemeinsame Beethoven-Projekt, auf das sich Dirigent und Orchester sechs Jahre konzentrierten. Ergebnis waren weltweit umjubelte Aufführungen sowie internationales Lob für die Einspielungen. Auf Beethoven folgte ein phänomenaler Schumann-Zyklus. Seit 2015 widmet sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi dem Komponisten Johannes Brahms. Ein Highlight des Brahms-Projekts war die international gefeierte Aufführung des Requiems am 10. April 2018 im Dom zu Bremen, genau 150 Jahre nach der Uraufführung. Die mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Aufnahme des Konzerts ist „eine Referenzaufnahme“, so die Zeit, und wird laut hr2-kultur „[…] noch lange nachhallen“.

Für ihre Einspielungen und das einzigartige Education-Projekt mit der Gesamtschule Bremen-Ost in Osterholz-Tenever, das Zukunftslabor, wurde Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit unzähligen Preisen wie Echo, Opus und Diapason d’Or geehrt und pflegt seit Jahren enge musikalische Freundschaften zu internationalen Solisten wie Christian Tetzlaff, Maria João Pires, Janine Jansen, Igor Levit, Hilary Hahn und Martin Grubinger.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist seit der Eröffnung im Jahr 2017 eines der Residenzorchester der Elbphilharmonie Hamburg und bis 2021 Festivalorchester des Kissinger Sommers. 2019 wurde das Orchester erstes „Orchestra in Residence“ beim Rheingau Musik Festival und mit dem renommierten Rheingau Musik Preis ausgezeichnet.

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

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