Sonntag, 24.9.2017, 19 Uhr & Montag, 25.9.2017, 20 Uhr
Galakonzerte mit David Garrett

David Garrett
David Garrett

“He is extremely honest to the intention of the composer. He doesn’t make unusual deviations of interpretation. He is very classically oriented, ‘cause that’s the way he grew up. So I’m very impressed with how true to the intentions of the composer he plays it. In other words he uses his technique and his beautiful sound to serve the music he’s playing. And that’s very important.“ (Zubin Mehta, 2013)

Seit seiner Rückkehr als Absolvent der Juilliard School bei Itzhak Perlman verfolgt David Garrett konsequent seinen künstlerischen Weg, Crossover-Repertoire und Werke der klassischen Geigenliteratur in verschiedenen Konzertprogrammen einem breiten Publikum zu präsentieren. Dabei nutzt er die Popularität seiner Crossover-Konzerte, um gerade ein neues Publikum für die großartige klassische Violinliteratur zu begeistern und eine Wahrnehmung für die klassische Musik zu schaffen.

Und der Erfolg gibt ihm Recht, denn egal mit welchem Programm er konzertiert, ob traditionelle klassische Violinkonzerte oder Arrangements von Popmusik, egal ob in Amerika, Europa oder Asien, egal ob mit Sinfonieorchestern, Bands oder mit Kammermusik- Formationen, Publikum und Presse sind gleichermaßen begeistert von seinen Konzerten und CD-Veröffentlichungen. 2016 feierte David Garrett sein 25-jähriges Bühnenjubiläum und in dieser Zeit ist viel passiert:

Mit vier Jahren bekommt der gebürtige Aachener, Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina, seine erste Geige und bereits mit zehn absolviert er seinen ersten Auftritt mit den Hamburger Philharmonikern. Als Dreizehnjähriger erhält er als jüngster Künstler einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Er spielt mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten, darunter Zubin Mehta, Claudio Abbado, Giuseppe Sinopoli und Yehudi Menuhin. 1999, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, macht der Aufstrebende eine Zäsur. Er entschließt sich, aus seinem vorgezeichneten Lebensweg als klassischer Geiger auszubrechen und zieht nach New York – nicht, um sich eine Auszeit zu nehmen, sondern um seine musikalischen Fähigkeiten auch auf ein theoretisches Fundament zu stellen und seine Technik zu vervollkommnen: Er immatrikuliert sich an der Juilliard School für die Fächer Musikwissenschaft und Komposition und besucht die Klasse von Itzhak Perlman. David Garrett erhält 2003 den 1. Preis im Kompositionswettbewerb der Juilliard School für sein Werk „Fuge im Stil von Johann Sebastian Bach“.

Im Herbst 2007 veröffentlicht er seine erste Crossover-CD „Virtuoso“ bzw. „Free“ bei DECCA/Universal. Seitdem veröffentlicht David Garrett jedes Jahr eine CD, entweder mit Crossover-Arrangements, wie „Encore“, „Rock Symphonies“, „Music“ und zuletzt „Explosive“, oder mit klassischen Violinkonzerten, wie „Classic Romance“, „Legacy“ und „Timeless“ zusammen mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Zubin Mehta. Seine CDs erhalten internationale Auszeichnungen und Top-10- Platzierungen in den Pop Charts.

Im Oktober 2013 war David Garrett zum ersten Mal als Schauspieler im Kino zu sehen. In „The Devil’s Violinist – Der Teufelsgeiger“ schlüpft er in die Hauptrolle des Niccolò Paganini. Zusammen mit Franck van der Heijden komponiert er den Soundtrack und erfüllt sich damit einen Traum. U.a. widmet er die selbst geschriebene Arie „Ma Dove Sei“ dem Star-Tenor Andrea Bocelli. Die CD „Garrett vs. Paganini“ wurde 2014 mit dem ECHO Klassik „Bestseller des Jahres“ ausgezeichnet. Im April 2017 erhielt David Garrett den Frankfurter Musikpreis.

David Garrett ist, wie Leonard Bernstein, Kurt Weill und viele andere, davon überzeugt, dass es nur gute oder schlechte Musik gibt – egal in welchem Genre. Dies wird vor allem bei den Crossover-Programmen deutlich, in denen David Garrett Musik ganz unterschiedlicher Stile und Epochen miteinander verbindet. Hier gehören zu den herausragenden Konzerten das Open Air-Konzert auf dem Münchner Königsplatz am 1. Juni 2013 vor 17.000 Zuschauern, sein Konzert auf der Berliner Waldbühne und seine Konzerte in Mexiko 2014 und 2016 vor 10.000 Zuschauern im Auditorio Nacional. Im November 2016 gab David Garrett den Startschuss für seine Welttournee in Deutschland mit dem Programm „Explosive“. Im Dezember 2016 folgten dann Konzerte in Osteuropa, u.a. in Moskau im Kremlin Palace, St. Petersburg in der New Arena, Minsk, Kiew und Odessa. David Garrett ist trotz des Erfolgs im Crossoverbereich immer seinen Wurzeln treu geblieben und gibt regelmäßig Konzerte mit rein klassischem Programm. Die Jahre 2014 und 2015 standen im Zeichen der Violinkonzerte von Brahms und Bruch. Einladungen diverser Orchester führten ihn u.a. zu den Hamburger Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, den Orchestern von Genua und Neapel und zum Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta. 2015 debütiert David Garrett u.a. bei der Russischen National Philharmonie in Moskau und beim RAI Turin. Ein weiteres wichtiges Debüt gab David Garrett im Mai 2015 mit der Filharmonica della Scala unter der Leitung von Riccardo Chailly.

Die Saison 2016/2017 stand ganz im Zeichen von Tschaikowskis Violinkonzert. Hier sind u.a. die Wiedereinladung zum Israel Philharmonic Orchestra, RAI Turin, Sinfonieorchester Basel und zur Russischen National Philharmonie sowie das Gastspiel beim Enescu-Festival mit der Filharmonica della Scala und Riccardo Chailly zu nennen. Debüts gibt er u.a. bei BBC Philharmonic und beim Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Er arbeitet dabei mit Dirigenten wie Andrés Orozco-Estrada, Andrey Boreyko, Omer Meir Wellber und Alondra de la Parra zusammen.

Die Saison 2017/18 ist vor allem durch die Wiedereinladung zur Mailänder Scala mit Riccardo Chailly, die Tournee mit London Philharmonic und Christoph Eschenbach und die Einladung des Orchestre Philharmonique de Monte Carlo und der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Valerie Gergiev geprägt.

Zudem gibt David Garrett regelmäßig Rezitals mit seinem Klavierpartner Julien Quentin, u.a. in Berlin, München, Paris, Luxemburg, Parma, Mexico City und Istanbul. Die ARD-Dokumentation „Deutschland, Deine Künstler“ (2012) und die ZDF-Produktion „Garrett spielt Brahms“ (2013) zählen zu den herausragenden Fernsehportraits des Violinisten.

David Garrett ist Botschafter der José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.
David Garrett spielt die „A. Busch“ Stradivari aus dem Jahre 1716.

Christoph Adt
Christoph Adt

Künstlerischer Leiter
Vizepräsident der Hochschule für Musik und Theater München

Mit mehreren Preisen, darunter dem 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Lugano, hat sich Christoph Adt nicht nur als feinsinniger Dirigent, sondern auch als hochbegabter Orchesterpädagoge einen Namen gemacht. Einladungen und Gastspiele führten den engagierten Musiker zwischenzeitlich um den ganzen Globus.

Der deutsche Musikkritiker Joachim Kaiser, bei dem Christoph Adt an der Stuttgarter Musikhochschule studierte, bescheinigt ihm die Fähigkeit, „unter schwierigsten Verhältnissen seine hochmusikalischen Vorstellungen und Interpretationsabsichten mit freundlicher Beharrlichkeit“ durchsetzen zu können.

Das vbw Festivalorchester

Das „vbw Festivalorchester“ basiert auf einer Initiative der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und des „Festival der Nationen“.

Partner dieses Förderprojektes für Schüler und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie die Stiftung art 131. Im Rahmen des renommierten „Festival der Nationen“ in Bad Wörishofen wird jährlich die musikalische „Nationalmannschaft Bayerns“, junge herausragende Musiker und Musikerinnen, präsentiert. Unter dem Motto „Bayern bewegt – Jugend bewegt sich“ sollen Leistung, Team und Wettbewerb gefördert werden.

Das vbw Festivalorchester

zum Seitenanfang