Sonntag, 29. September 2019, 19 Uhr

VERDIssimo

Diana Damrau
Diana Damrau

Seit ihrem frühen Bühnendebüt ist Diana Damrau nunmehr schon 20 Jahre ständiger Gast auf den Bühnen der international führenden Opern- und Konzerthäuser sowie Festivals.

Mit ihrer in allen Lagen strahlenden Stimme, ihrer Koloraturfähigkeit, ihrem überragenden künstlerischen Ausdruck und ihrer musikalischen Stilsicherheit hat sie sich längst ihren festen Platz in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen „ersungen“. Ihre steile Karriere nahm nach ersten Festengagements an Opernhäusern unaufhaltsam ihren Lauf. Neben der Bayerischen Staatsoper ist sie auch der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro alla Scala di Milano und der Wiener Staatsoper eng verbunden. Sie musiziert mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern unserer Zeit.

2014 erhielt die Sopranistin den International Opera Award als beste Sängerin. Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics/Erato (ehemals EMI/Virgin Classics), gab Diana Damrau ihr CD Debüt mit Arie di Bravura – einer Sammlung von Mozart und Salieri Arien. Es folgten Soloalben wie Donna (Mozarts Opern- und Konzertarien), COLORaturaS (Romantische Koloratur Arien), Poesie – Richard Strauss Orchesterlieder (ECHO Klassik in 2011) und Liszt Lieder (mit Helmut Deutsch). Ihr Album Forever mit Highlights aus Operette, Film und Musical wurde mit dem ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet. Es folgte das Album Fiamma del Belcanto mit Perlen des Belcanto und Belcanto-inspirierten Arien. Ihr jüngstes Soloalbum Grand Opera, für das Sie 2018 als „Sängerin des Jahres“ mit dem OPUS Klassik ausgezeichnet wurde, ist dem Schaffen Giacomo Meyerbeers gewidmet.

Diana Damrau gastierte im Februar 2018 in den renommiertesten Konzerthäusern Europas wie beispielsweise in Berlin, London, Paris, Luxembourg und Wien, wo sie gemeinsam mit dem Tenor Jonas Kaufmann und dem Pianisten Helmut Deutsch Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch interpretierte.

Unter dem Motto VERDIssimo tourte sie im Frühjahr 2018 erneut in Europa. Des Weiteren debütierte sie im Frühjahr 2018 in der Titelrolle in Maria Stuarda am Opernhaus Zürich.

Im Sommer 2018 war sie in München beim Open-Air-Event „Klassik am Odeonsplatz“ unter der Leitung von Cristian M celaru mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

In der Saison 2018/19 ist sie „Artist in Residence“ am Barbican Centre London. Neben einem Liederabend mit Helmut Deutsch gastiert sie zusammen mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Gianandrea Noseda sowie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons.

Nicolas Testé
Nicolas Testé

Der französische Bass Nicolas Testé studierte zunächst Klavier, Fagott und Musikgeschichte in seiner Heimatstadt Paris, bevor er eine Karriere als Sänger begann. Er studierte an der Opéra National de Paris und im Centre de Formation Lyrique. 1998 erzielte er den zweiten Platz des „Voix Nouvelles“ Wettbewerbs. Gastengagements führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Staatsoper München, die Los Angeles Opera, die San Francisco Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Opéra National de Paris, das Teatro San Carlo Naples, das Grand Théâtre Genf, das Teatro La Fenice sowie zu den Festivals in Glyndebourne und Orange. Sein umfangreiches Repertoire beinhaltet Titelrollen u.a. in Iphigénie auf Aulis (Agamenon), Roméo et Juliette (Frère Laurent), Manon (Des Grieux), Hamlet (Claudius), Il Trovatore (Ferrando), Die Zauberflöte (Sarastro), Castor et Pollux (Jupiter), Faust (Mephisto), Les Contes d’Hoffmann (Die vier Bösewichte) und der Barbier von Sevilla (Basilio).

Neben seinem Debüt an der Staatsoper München in La Bohème (Colline) debütierte Nicolas Testé in der Saison 2015/2016 an der San Francisco Opera in Lucia di Lammermoor (Raimondo) und gastierte an der Metropolitan Opera New York in einer neuen Inszenierung von Bizets Les pêcheurs de perles (Nourabad). Dabei wurde diese Oper zum ersten Mal in der Geschichte in der Met aufgeführt. Des Weiteren folgte Nicolas Testé Einladungen an die Deutsche Oper Berlin in Lucia di Lammermoor (Raimondo), an das Teatro Real nach Madrid in I Puritani (Sir Giorgio) und nach Orange in La Traviata (Doktor Grenvil).

In der Saison 2017/2018 kehrte Nicolas Testé in Lucia di Lammermoor (Raimondo) an die Staatsoper München zurück. Er gastierte am Opernhaus Zürich in Maria Stuarda (Giorgio Talbot) und an der Deutschen Oper Berlin in derselben Rolle und folgt Engagements an die Deutsche Oper Berlin in Faust (Mephisto) und in La Gioconda (Alvise Badoero). Im Januar 2018 war er an der Opéra National de Paris in Der Barbier von Sevilla (Basilio) zu hören.

Neben den zahlreichen Opernproduktionen tritt Nicolas Testé regelmäßig mit international renommierten Sinfonieorchestern auf. Im Rahmen einer Asientournee war er jüngst mit Operngala- und Rezitalprogrammen in Singapur, Shanghai, Tokio, Seoul, Taipei und Peking zu hören.

Ivan Repušić

Der kroatische Dirigent Ivan Repušić absolvierte seine Ausbildung an der Musikakademie in Zagreb und verfolgte weitere Studien bei Jorma Panula und Gianluigi Gelmetti. Seine Karriere begann Ivan Repušić am kroatischen Nationaltheater in Split, dessen Chefdirigent und Operndirektor er von 2006 bis 2008 war. Dort erarbeitete er sich insbesondere ein großes italienisches Repertoire. Inzwischen ist er ein gefragter Gastdirigent. So gastierte Ivan Repušić u.a. an der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden und der Komischen Oper Berlin sowie beim Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Eng verbunden ist er der Deutschen Oper Berlin. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Ivan Repušić an der Staatsoper Hannover Generalmusikdirektor und zum Beginn der Spielzeit 2017/2018 übernahm er das Amt als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters. Zu den Höhepunkten seiner ersten Spielzeit dort, zählte eine Konzerttournee mit Diana Damrau. Auf CD erschienen das Requiem von Duruflé, Rossini-Arien mit Marina Rebeka sowie Verdis Luisa Miller als Live-Mitschnitt seines Einstandkonzertes als Chefdirigent.

Münchner Rundfunkorchester

Das Münchner Rundfunkorchester, gegründet 1952, hat dank seiner programmatischen Vielfalt ein ganz eigenes künstlerisches Profil entwickelt. Die Palette reicht von Oper und Operette in den Sonntagskonzerten, moderierten Themenkonzerten, wie „Mittwochs um halb acht“, und moderner geistlicher Musik in der Reihe „Paradisi gloria“ bis hin zu Filmmusik und Crossover-Projekten. Gastspiele führen das Orchester zu bekannten Festivals wie dem Kissinger Sommer oder den Salzburger Festspielen sowie zu renommierten Konzertsälen etwa in Baden-Baden, Wien und Luzern.

Dabei hat es mit herausragenden Künstlern wie Diana Damrau und Jonas Kaufmann sowie Anna Netrebko zusammengearbeitet. Seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt es auch den zahlreichen Platten- und CD-Einspielungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der pädagogischen Arbeit in Form von Kinder- und Jugendkonzerten mit umfangreichem Zusatzprogramm. Überdies widmet sich das Orchester – z.B. gemeinsam mit der Theaterakademie August Everding – engagiert der Nachwuchsförderung.

Münchner Rundfunkorchester

Das Münchner Rundfunkorchester und Ivan Repušić sind auch bei der Wagner- Gala mit Klaus Florian Vogt zu hören: Donnerstag, 3. Oktober 2019, 20 Uhr

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