Sonntag, 29. September 2019, 19 Uhr

VERDIssimo

Diana Damrau
Diana Damrau

Seit ihrem Bühnendebüt ist die Sopranistin Diana Damrau nunmehr schon 20 Jahre ständiger Gast an international führenden Opern- und Konzerthäusern sowie bei renommierten Musikfestivals. Ihr umfangreiches Repertoire beinhaltet die Titelrollen in Lucia di Lammermoor (Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper, Metropolitan Opera New York, Royal Opera House, Covent Garden), Manon (Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera) und La Traviata (La Scala, MET, Covent Garden, Pariser Opéra, Bayerische Staatsoper) sowie die Königin der Nacht in Die Zauberflöte (Met, Salzburger Festspiele, Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper).

Als Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper (2007) und Trägerin des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst (2010) hat Diana Damrau eine starke Bindung zur Bayerischen Staatsoper in München. Auch an der Metropolitan Opera war sie in bedeutenden Produktionen zu sehen, die weltweit live in Kinos übertragen wurden, und sie ist die erste Sängerin in der Geschichte der MET, die sowohl Pamina als auch die Königin der Nacht in verschiedenen Vorstellungen derselben Serie der Zauberflöte gesungen hat. Diana Damrau wirkte bisher zwei Mal an der Saisoneröffnung der Mailänder Scala mit und ist immer wieder mit zeitgenössischem Repertoire auf der Opernbühne zu erleben. Speziell für sie komponiert wurde die Hauptpartie in Iain Bells A Harlot’s Progress am Theater an der Wien 2013 und in Lorin Maazels 1984 in Covent Garden 2005.

Diana Damrau gehört zudem zu den gefragtesten Liedinterpretinnen. Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Pianisten Helmut Deutsch. Häufig tritt sie auch mit dem Harfenisten Xavier de Maistre auf, was u. a. auf ihrer CD Nuit d’étoiles und auf einer DVD mit einem Auftritt im Festspielhaus Baden-Baden dokumentiert ist. Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics / Erato spielte sie Arie di Bravura, eine Sammlung von Mozart- und Salieri-Arien, ein. Es folgten Solo-Alben wie Donna mit Mozart-Arien, COLORaturaS mit romantischen Koloraturarien, das mit einem ECHO prämierte Album Poesie mit Orchesterliedern von Richard Strauss sowie Lieder von Franz Liszt. Die CD Forever mit Highlights aus Operette, Film und Musical wurde mit dem ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet, darauf folgte das Album Fiamma del Belcanto.

Im September 2017 eröffnete Diana Damrau die Konzertsaison des Koninklijk Concertgebouworkest. Zur Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper interpretierte sie gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim Beethovens 9. Symphonie. Beim ZDF-Weihnachtskonzert konzertierte sie im Dezember 2017 gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann und Anfang 2018 gastierte sie auf dem Semper Opernball. Anlässlich der Veröffentlichung ihres Albums Grand Opéra wurde Diana Damrau als Sängerin des Jahres mit dem OPUS Klassik 2018 ausgezeichnet. Im Februar 2018 gastierte sie in den renommiertesten Konzerthäusern Europas und interpretierte zusammen mit dem Tenor Jonas Kaufmann und dem Pianisten Helmut Deutsch Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch. Das gleichnamige Live-Album wurde von Warner/Erato veröffentlicht. Des Weiteren debütierte sie im Frühjahr 2018 in der Titelpartie in Maria Stuarda am Opernhaus Zürich und kehrte im Dezember 2018 als Violetta in einer Neuproduktion von La Traviata an die MET zurück. Zudem war Diana Damrau „Artist in Residence“ am Barbican Centre in London. Neben einem Liederabend mit Helmut Deutsch gastierte sie jüngst zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons.

In der Saison 2019/20 setzt sie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesem Klangkörper fort und präsentiert in ausgewählten Kulturmetropolen Europas sowie in der Carnegie Hall New York die Vier letzten Lieder von Richard Strauss. Ferner gibt sie Liederabende mit Sir Antonio Pappano und gastiert an der Scala di Milano in Roméo et Juliette, an der Bayerischen Staatsoper in I Masnadieri sowie Maria Stuarda an der MET.  

General Management Concerts, Tours & Media of Diana Damrau:
CCM Classic Concerts Management · www.ccm-international.de
Diana Damrau records exclusively for Erato/Warner Classics.
www.diana-damrau.com

Vitaliy Bilyy
Vitaliy Bilyy

Der ukrainische Bariton Vitaliy Bilyy ist Gast an den renommiertesten Opernhäusern weltweit, darunter die Opéra National de Paris, die Metropolitan Opera New York, die Wiener Staatsoper, das Bolschoi- Theater in Moskau, die Bayerische Staatsoper in München, das Grand Théâtre de Genève, das Teatro alla Scala in Mailand, die Staatsoper Hamburg sowie die San Francisco Opera. In der Spielzeit 2018/19 debütierte er an der Los Angeles Opera in La Traviata (Germont), am Teatro Verdi in Salerno und am Teatro de la Maestranza in Sevilla in Lucia di Lammermoor (Enrico) sowie am Staatstheater Wiesbaden in Un ballo in maschera (Renato).

In der Saison 2017/18 sang Vitaliy Bilyy die Rolle des Germont an der Opéra National de Paris und der Opera Australia, Il Conte di Luna in Il Trovatore in Paris, Amonasro in Aida am Teatro Municipal de Santiago in Chile und die Titelrolle in Macbeth am Théâtre du Capitole in Toulouse. In der Spielzeit 2016/17 debütierte er am Royal Opera House, Covent Garden, als Il Conte di Luna, kehrte als Germont an die Semperoper Dresden zurück, sang die Partie des Alfio in Cavalleria Rusticana an der Opéra National de Paris, Don Carlo in Ernani und Enrico in Lucia di Lammermoor am Théâtre du Capitole in Toulouse, wie auch Escamillo in Carmen an der Bayerischen Staatsoper und der Staatsoper Hamburg. Als Il Conte di Luna kehrte er auch an das Teatro di San Carlo in Neapel zurück.

Vitaliy Bilyys Engagements in der Saison 2015/16 umfassten die Rolle des Miller in Luisa Miller an der San Francisco Opera, Il Conte di Luna an der Metropolitan Opera und Opéra National de Paris, Germont an der Staatsoper Hamburg und der Semperoper Dresden, Escamillo an der Staatsoper Hamburg und Amonasro an der Opéra National de Paris. In der Saison 2014/15 sang er Renato in Un ballo in maschera in Toulouse, Paolo in Simon Boccanegra am Teatro alla Scala, Germont an der Wiener Staatsoper, Il Conte di Luna an der Bayerischen Staatsoper und Miller am Teatro di San Carlo in Neapel sowie der San Francisco Opera.

In der Saison 2013/14 sang Vitaliy Bilyy Il Conte di Luna am Teatro Municipal de Santiago und an der Bayerischen Staatsoper, Germont am Bolschoi-Theater und am Teatro Verdi di Trieste, Alfio am Teatro alla Scala, Vincenzo Gellner in La Wally am Grand Théâtre de Genève und Renato in Toulouse. Weitere Engagements in der Saison 2012/13 waren Ezio in Attila am Teatro Municipal de Santiago, Escamillo an der Bayerischen Staatsoper und sein Debüt als Titelrolle in Macbeth an der Scala. In der Saison 2011/12 war Vitaliy Bilyy auch in der Partie des Miller an der Scala, wie auch als Il Conte di Luna in Venedig und Toulouse zu hören. In den vergangenen Jahren war er in unterschiedlichen Rollen an der Metropolitan Opera zu sehen, wie Il Conte di Luna, Rodrigo in Don Carlo, Germont und Shaklovity in Mussorgskys Chowanschtschina.

Als Absolvent der Gesangsabteilung des Odessa Konservatoriums ist Vitaliy Bilyy Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, wie z.B. des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs, des Elena Obraztsova Wettbewerbs in St. Petersburg, des Francisco Viñas International Singing Wettbewerbs in Barcelona und des Montserrat Caballé International Singing Wettbewerbs in Andorra.

Ivan Repušić

Der kroatische Dirigent Ivan Repušić absolvierte seine Ausbildung an der Musikakademie in Zagreb und verfolgte weitere Studien bei Jorma Panula und Gianluigi Gelmetti. Seine Karriere begann Ivan Repušić am kroatischen Nationaltheater in Split, dessen Chefdirigent und Operndirektor er von 2006 bis 2008 war. Dort erarbeitete er sich insbesondere ein großes italienisches Repertoire. Inzwischen ist er ein gefragter Gastdirigent. So gastierte Ivan Repušić u.a. an der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden und der Komischen Oper Berlin sowie beim Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Eng verbunden ist er der Deutschen Oper Berlin. Ab der Spielzeit 2016/17 bis zum Ende der Saison 2018/19 war Ivan Repušić an der Staatsoper Hannover Generalmusikdirektor und zum Beginn der Spielzeit 2017/2018 übernahm er das Amt als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters. Zu den Höhepunkten seiner ersten beiden Spielzeiten dort zählten eine Konzerttournee mit Diana Damrau sowie Gastspiele in Budapest und Zagreb. Auf CD erschienen unter anderem das Requiem von Duruflé, Rossini-Arien mit Marina Rebeka sowie Verdis Luisa Miller als Live-Mitschnitt seines Einstandkonzertes als Chefdirigent.

Münchner Rundfunkorchester

Das Münchner Rundfunkorchester, gegründet 1952, hat dank seiner programmatischen Vielfalt ein ganz eigenes künstlerisches Profil entwickelt. Die Palette reicht von Oper und Operette in den Sonntagskonzerten, moderierten Themenkonzerten, wie „Mittwochs um halb acht“, und moderner geistlicher Musik in der Reihe „Paradisi gloria“ bis hin zu Filmmusik und Crossover-Projekten. Gastspiele führen das Orchester zu bekannten Festivals wie dem Kissinger Sommer oder den Salzburger Festspielen sowie zu renommierten Konzertsälen etwa in Baden-Baden, Wien und Luzern.

Dabei hat es mit herausragenden Künstlern wie Diana Damrau und Jonas Kaufmann sowie Anna Netrebko zusammengearbeitet. Seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt es auch den zahlreichen Platten- und CD-Einspielungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der pädagogischen Arbeit in Form von Kinder- und Jugendkonzerten mit umfangreichem Zusatzprogramm. Überdies widmet sich das Orchester – z.B. gemeinsam mit der Theaterakademie August Everding – engagiert der Nachwuchsförderung.

Münchner Rundfunkorchester

Das Münchner Rundfunkorchester ist auch bei der „Wagner-Gala“ mit Klaus Florian Vogt am Donnerstag, 3. Oktober 2019, 20 Uhr, zu hören.

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