Freitag, 28. September 2018, 19:30 Uhr

Eröffnungskonzert

& Samstag, 29. September 2018, 20 Uhr

Hélène Grimaud spielt Beethoven

Hélène Grimaud
Hélène Grimaud

„Klänge, die man nicht mehr vergisst“ – so könnte die Überschrift nach einem Konzertabend mit Hélène Grimaud lauten. Die französische Ausnahmepianistin wird auf der ganzen Welt gefeiert. Ein Glücksfall, dass sie in diesem Jahr beim „Festival der Nationen“ mit zwei Orchesterkonzerten und einem Klavierabend zu hören ist.

Hélène Grimaud ist der Garant für individuelle, bisweilen vollkommen überraschende Interpretationen der großen Klassikliteratur. Die Künstlerin hat sich mit ihren ganz persönlichen Interpretationen einen Namen gemacht. Sie liebt es, Schwerpunkte zu verschieben, durch geschickte Phrasierungen unorthodoxe Zusammenhänge herzustellen und mit tiefsinniger Raffinesse dem Allzubekannten zu Leibe zu rücken. Während viele ihrer Kollegen inzwischen zu berechenbaren Größen geworden sind, bietet die Südfranzösin in ihren jährlichen Konzerttourneen stets neue Ergebnisse aus ihrer Künstlerwerkstatt.

So bescheinigten ihr denn auch deutsche Journalisten anlässlich eines Pressetages in Berlin „beängstigende Intelligenz“, „Beredtheit und aparte Schönheit“ sowie ihrem Spiel „Eigensinn und ungestüme Intensität“. Zudem ist sie eine der wenigen Künstlerinnen, die bereits als jugendliches Talent die wichtigsten amtierenden Größen ihres Fachs anzog: Von Daniel Barenboim, der die 18-Jährige zu einem Klavierkonzert einlud, bis Martha Argerich, von Leon Fleisher bis Dmitri Bashkirov, der ihr Spiel maßgeblich beeinflusste.

Inzwischen ist aus Hélène Grimaud eine unbestrittene Künstlerpersönlichkeit ihrer Generation geworden und gehört zu den beliebtesten Künstlerinnen unserer Zeit.

Christoph Adt
Christoph Adt

Künstlerischer Leiter
Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg


Mit mehreren Preisen, darunter dem 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Lugano, hat sich Christoph Adt nicht nur als feinsinniger Dirigent, sondern auch als hochbegabter Orchesterpädagoge einen Namen gemacht. Einladungen und Gastspiele führten den engagierten Musiker zwischenzeitlich um den ganzen Globus.

Der deutsche Musikkritiker Joachim Kaiser, bei dem Christoph Adt an der Stuttgarter Musikhochschule studierte, bescheinigt ihm die Fähigkeit, „unter schwierigsten Verhältnissen seine hochmusikalischen Vorstellungen und Interpretationsabsichten mit freundlicher Beharrlichkeit“ durchsetzen zu können.

Das vbw Festivalorchester

Das „vbw Festivalorchester“ basiert auf einer Initiative der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und des „Festival der Nationen“.

Partner dieses Förderprojektes für Schüler und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie die Stiftung art 131. Im Rahmen des renommierten „Festival der Nationen“ in Bad Wörishofen wird jährlich die musikalische „Nationalmannschaft Bayerns“, junge herausragende Musiker und Musikerinnen, präsentiert. Unter dem Motto „Bayern bewegt – Jugend bewegt sich“ sollen Leistung, Team und Wettbewerb gefördert werden.

Das vbw Festivalorchester

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