Freitag, 28. September 2018, 19:30 Uhr

Eröffnungskonzert

& Samstag, 29. September 2018, 20 Uhr

Hélène Grimaud spielt Beethoven

Hélène Grimaud
Hélène Grimaud

Ein wahres Multitalent unserer Zeit: Hélène Grimaud ist nicht nur eine leidenschaftliche Pianistin, die ihr Instrument mit starkem poetischen Ausdruck und unvergleichlichem technischen Können spielt. Sie zeichnet sich ebenso aus als engagierte Naturschützerin, als mitfühlende Menschenrechtlerin und als Buchautorin.

1969 in Aix-en-Provence geboren, studierte sie bei Jacqueline Courtin am dortigen Konservatorium und anschließend bei Pierre Barbizet in Marseille. Im Alter von nur 13 Jahren wurde sie am Pariser Conservatoire angenommen, wo sie schon drei Jahre später 1985 den ersten Preis im Fach Klavier erhielt. Weiteren Unterricht nahm sie bei György Sándor und Leon Fleisher. 1987 gab sie ihr erfolgreiches erstes Rezital in Tokio und im selben Jahr lud sie der angesehene Dirigent Daniel Barenboim ein, mit dem Orchestre de Paris aufzutreten.

Dies war der Beginn von Grimauds glanzvoller Karriere. Sie ist gekennzeichnet durch Konzerte mit internationalen Spitzenorchestern und berühmten Dirigenten. Ihre Aufnahmen erhielten begeisterte Kritiken und viele Auszeichnungen wie unter anderem den Cannes Classical Recording of the Year, Choc du Monde de la musique, Diapason d’or, Grand Prix du disque, Record Academy Prize (Tokio), Midem Classic Award und ECHO Klassik.

Nach Auftritten beim Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Klavier-Festival Ruhr im Juli begann Hélène Grimaud ihre Saison 2017/18 in Schweden: Als Artist-in-Residence des Gothenburg Symphony Orchestra spielte sie ein Kammermusik- Rezital sowie Ravels Klavierkonzert G-Dur, das sie im Januar ebenfalls in Zürich und Wien zur Aufführung brachte. Hinzu kommen Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 mit Valery Gergiev und den Münchner Philharmonikern unter anderem in München, mit dem Gothenburg Symphony Orchestra in Schweden, Norwegen, Dänemark und Island und mit dem Philadelphia Orchestra und Yannick Nézet-Séguin in Philadelphia.

Im Herbst wirkte Grimaud in Luzern, Ludwigshafen und Paris in dem Multimedia- Projekt Woodlands and beyond... mit, das Klavierwerke von Komponisten der Romantik und des Impressionismus mit Bildern aus Woodlands verbindet, dem neuesten Buch ihres Partners, des Fotografen Mat Hennek. Das Projekt wurde erstmals im April 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie vorgestellt.

Trotz ihrer vielseitigen Aktivitäten ist es jedoch stets das gedankenvolle, einfühlsame und ausdrucksstarke Musizieren, mit dem Hélène Grimaud die Gefühle der Menschen am besten erreicht.

Weitere Informationen zu Hélène Grimaud finden Sie auf der Seite des Festivalabends „Pianissimo!“ am 2. Oktober 2018.

Das vbw Festivalorchester

Die Idee

Das „vbw Festivalorchester“ basiert auf einer Initiative der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und des „Festival der Nationen“.

Partner dieses Förderprojektes für Schüler und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie die Stiftung art 131. Im Rahmen des renommierten „Festival der Nationen“ in Bad Wörishofen wird jährlich die musikalische „Nationalmannschaft Bayerns“, junge herausragende Musiker und Musikerinnen, präsentiert. Unter dem Motto „Bayern bewegt – Jugend bewegt sich“ sollen Leistung, Team und Wettbewerb gefördert werden.

Christoph Adt
Professor Christoph Adt

Künstlerischer Leiter
Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg


Mit mehreren Preisen, darunter dem 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Lugano, hat sich Christoph Adt nicht nur als feinsinniger Dirigent, sondern auch als hochbegabter Orchesterpädagoge einen Namen gemacht. Einladungen und Gastspiele führten den engagierten Musiker zwischenzeitlich um den ganzen Globus.

Der deutsche Musikkritiker Joachim Kaiser, bei dem Christoph Adt an der Stuttgarter Musikhochschule studierte, bescheinigt ihm die Fähigkeit, „unter schwierigsten Verhältnissen seine hochmusikalischen Vorstellungen und Interpretationsabsichten mit freundlicher Beharrlichkeit“ durchsetzen zu können.

Das vbw Festivalorchester

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