Freitag, 25. September 2020, 19:30 Uhr

Eröffnungskonzert

Julia Fischer
Julia Fischer

Julia Fischer gehört zu den führenden Geigerinnen weltweit und bringt darüber hinaus ihre künstlerische Vielfältigkeit auch als Pianistin, Kammermusikerin und Professorin zum Ausdruck. Mit drei Jahren erhielt die in München geborene Tochter deutsch-slowakischer Eltern den ersten Unterricht zunächst auf der Geige, kurz darauf begann ihre Mutter Viera Fischer mit dem ersten Klavierunterricht. Bereits im Alter von neun Jahren wurde sie als Jungstudentin von der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco an die Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. 2011 übernahm sie deren Nachfolge.

Schon seit 20 Jahren gehört die Künstlerin nun weltweit zur Spitze der Geigenelite. In der Saison 2019/2020 konzertiert Julia Fischer mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Jurowski, den New York Philharmonic und dem Orchestre National de France. Außerdem kehrt sie nach vielen Jahren zurück zu den Bamberger Symphonikern und gibt Konzerte mit dem Cleveland Orchestra und dem Chicago Symphony Orchestra, geleitet von Riccardo Muti.

Julia Fischer ist eine enthusiastische Kammermusikerin. In der aktuellen Saison geht sie zusammen mit dem Pianisten Aris Alexander Blettenberg mit einem Rezital-Programm auf Tour nach Berlin, München, Brüssel und Wien. Das von ihr 2011 gegründete Quartett mit ihren langjährigen Kammermusikpartnern Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer und Benjamin Nyffenegger reist im Mai 2020 durch Europa. Nicht nur gemeinsam mit ihnen ist Julia Fischer immer wieder auch als Pianistin in Konzerten zu erleben.

Ende 2017 gründete Julia Fischer den JF CLUB, ihre eigene Musikplattform, auf der ihre neuen Aufnahmen exklusiv zu hören sind und in dem sie Einblicke in ihre Arbeit gibt. Damit schlägt sie einen neuen Weg im Klassik-Markt ein. In dieser Saison erscheint unter anderem das Beethoven-Trio Nr. 5 in c-Moll mit Daniel Müller-Schott und Nils Mönkemeyer.

Das Unterrichten liegt Julia Fischer besonders am Herzen. Es ist ihr ein großes Bedürfnis etwas von dem weitergeben zu können, was sie selbst als Kind erfahren durfte. Ihre Studenten weisen bereits große Erfolge auf und werden schon jetzt gerne von großen Orchestern eingeladen.

Viele Auszeichnungen ehren die Künstlerin, so erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und Preise wie den international hoch angesehenen Gramophone Award oder den Deutschen Kulturpreis. Sie wurde in die Jahrhundert-Geiger-CD-Edition der Süddeutschen Zeitung aufgenommen.
Julia Fischer spielt auf einer Geige von Giovanni Battista Guadagnini (1742) sowie auf einer neuen Violine von Philipp Augustin (2018).

Felix Mildenberger
Felix Mildenberger

Feinfühlig, vielseitig und höchst musikalisch – das sind nur einige der Charakteristika, die Felix Mildenberger als Dirigent auszeichnen. Orchester schätzen an ihm die tiefe Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Musik, seine große Musikalität, verbunden mit seinem feinen Wesen. So auch das London Symphony Orchestra, bei dem Felix Mildenberger seit seinem Gewinn des letzten Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018 als „Assistant Conductor“ von Sir Simon Rattle, François Xavier Roth, Gianandrea Noseda u.a. tätig ist und selbst Konzerte dirigiert. Im Jahr zuvor war er zweiter Preisträger beim 12. Cadaqués Orchestra International Conducting Competition in Spanien. Beide gehören zu den renommiertesten Wettbewerben für junge Dirigenten.

Zudem ist er Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats sowie der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Zur Saison 2019/20 folgt er Paavo Järvi als „Assistant Conductor“ zum Tonhalle-Orchester Zürich. Seit 2014 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm mitgegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg. Schon jetzt arbeitet er mit vielen Orchestern auf nationaler und internationaler Ebene.

Felix Mildenberger, geboren 1990, begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011 bis 2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien.

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der international führenden Orchester und begeistert mit ihrem einzigartigen Musizierstil weltweit ihr Publikum. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi.

Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Järvi war das gemeinsame Beethoven-Projekt, auf das sich Dirigent und Orchester sechs Jahre konzentrierten. Ergebnis waren weltweit umjubelte Aufführungen sowie internationales Lob für die Einspielungen. Auf Beethoven folgte ein phänomenaler Schumann-Zyklus. Seit 2015 widmet sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi dem Komponisten Johannes Brahms. Ein Highlight des Brahms-Projekts war die international gefeierte Aufführung des Requiems am 10. April 2018 im Dom zu Bremen, genau 150 Jahre nach der Uraufführung. Die mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Aufnahme des Konzerts ist „eine Referenzaufnahme“, so die Zeit, und wird laut hr2-kultur „[…] noch lange nachhallen“.

Für ihre Einspielungen und das einzigartige Education-Projekt mit der Gesamtschule Bremen-Ost in Osterholz-Tenever, das Zukunftslabor, wurde Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit unzähligen Preisen wie Echo, Opus und Diapason d’Or geehrt und pflegt seit Jahren enge musikalische Freundschaften zu internationalen Solisten wie Christian Tetzlaff, Maria João Pires, Janine Jansen, Igor Levit, Hilary Hahn und Martin Grubinger.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist seit der Eröffnung im Jahr 2017 eines der Residenzorchester der Elbphilharmonie Hamburg und bis 2021 Festivalorchester des Kissinger Sommers. 2019 wurde das Orchester erstes „Orchestra in Residence“ beim Rheingau Musik Festival und mit dem renommierten Rheingau Musik Preis ausgezeichnet.

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

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