Montag, 1. Oktober 2018, 20 Uhr

Khatia & Gvantsa Buniatishvili

Khatia & Gvantsa Buniatishvili
Khatia & Gvantsa Buniatishvili

Die beiden georgischen Künstlerinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili treffen sich in Bachs c-Moll Konzert für zwei Klaviere. Ein besonderes Duo sind sie an den Konzertflügeln, geprägt von stimmigem Zusammenspiel. Beide hochtalentiert, klassisch ausgebildet, elegant und souverän an den Tasten. Eine gute Voraussetzung für Konzerte für zwei Klaviere, wie sie etwa Bach, Mozart und Poulenc komponierten. Beim „Festival der Nationen“ konzertieren die Schwestern in Kombination mit dem Georgischen Kammerorchester.

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf und debütierte bereits mit sechs Jahren als Solistin mit Orchester. 2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und wurde in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/2012 zum Rising Star nominiert. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem ECHO Klassik als „Beste Newcomerin des Jahres“ und 2016 für die „Beste solistische Einspielung“. Konzertresidenzen als „Junge Wilde“ von 2012 bis 2015 am Konzerthaus Dortmund und in der Saison 2015/2016 im Musikverein in Wien mit drei Kammermusikprojekten unterstreichen ihre Ausnahmestellung.

In der Saison 2017/2018 spielt sie unter anderem Konzerte mit dem Radio- Symphonieorchester Wien und Cornelius Meister, dem London Symphony Orchestra und Gianandrea Noseda, Los Angeles Philharmonic und Zubin Mehta, Philharmonia Orchestra London und Paavo Järvi, Orchestertourneen mit dem Kammerorchester Basel, Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Orchestre Philharmonique de Radio France, Solo-Rezitale u.a. in Lissabon, London, Paris, Rom, Wien sowie in Japan und den Vereinigten Staaten.

Khatia Buniatishvili ist Exklusivkünstlerin bei Sony Classical.
Gvantsa Buniatishvili absolvierte ihre ersten öffentlichen Auftritte bereits in jungen Jahren und studierte später am Konservatorium ihrer Heimatstadt Tiflis in der Klasse von Tengiz Amiredjibi. Im Rahmen von Rezitalen und als Solistin mit Orchester tritt sie in zahlreichen bedeutenden Musikzentren und Konzertsälen wie u.a. im Rudolfinum in Prag, in der Villa Schindler in Innsbruck, in Genf und Zürich, in Montreux und im Théâtre des Champs-Élysées in Paris auf. Zudem gastiert sie bei internationalen Festspielen, u.a. beim Festival de la Roque d’Anthéron, dem Klavier-Festival Ruhr, dem Lucerne Festival und dem Festival d’Eygalières.

In Duo-Abenden treten die Schwestern u. a. in Prag, München, Hamburg, Genf und Salzburg auf. Ihre Diskographie umfasst eine gemeinsame CD mit vierhändigen Klavierwerken.

Ruben Gazarian

Ruben Gazarian stammt aus Armenien. Im Alter von vier Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht von seinem Vater und absolvierte eine Ausbildung an der Spezialmusikschule P. I. Tschaikowsky und später am Konservatorium in Eriwan in Armenien beim Leiter des berühmten Borodin-Quartetts Ruben Aharonian. Während seines Studiums erhielt er einen Sondervertrag als Konzertmeister und Solist des Staatlichen Kammerorchesters Armenien und war zeitgleich Geiger im Staatlichen Klaviertrio des armenischen Rundfunks und Fernsehen.

Ruben Gazarian ist Preisträger des ersten Sir Georg Solti Dirigentenwettbewerbs in Frankfurt am Main und verbindet eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit international renommierten Solisten und Orchestern. Eine umfangreiche und stets wachsende Diskografie dokumentiert die Bandbreite des Repertoires von Ruben Gazarian und umfasst Werke aus der Zeit der Wiener Klassik bis in die heutige Zeit.

Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

in sinfonischer Besetzung 

Das Kammerorchester wurde 1964 in Tiflis in Georgien als Georgisches Staatskammerorchester gegründet und feierte 2014 sein 50-jähriges Bestehen. Nach 26 Jahren siedelte das Kammerorchester nach Ingolstadt über. Das Orchester setzt sich noch heute überwiegend aus Musikern aus Georgien, der ehemaligen Sowjetunion oder aus Osteuropa zusammen. Künstlerisch maßgeblich geprägt wurde das Orchester durch seine langjährige Künstlerische Leiterin, die Geigerin Liana Issakadze sowie durch Dirigentenpersönlichkeiten wie Lord Yehudi Menuhin und Kurt Masur.

Seit 2015 ist Ruben Gazarian Chefdirigent des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Das Orchester arbeitet daneben mit international renommierten Künstlerpersönlichkeiten, wie u.a. Gidon Kremer, Edita Gruberová, Giora Feidman, Eliso Virsaladze, Lynn Harrell, Rudolf Buchbinder, Christian Zacharias, Lisa Batiashvili, François Leleux, Natalia Gutman, Sharon Kam, Diana Damrau, Zoltán Kocsis, Alfredo Perl, Maxim Vengerov, Nikolai Tokarev sowie Gvantsa und Khatia Buniatishvili zusammen.

Bei den Audi Sommerkonzerten, einer Veranstaltungsreihe der AUDI AG, ist das Ensemble seit Jahren fester Bestandteil. Seit 2010 wird das Ensemble als nicht staatliches Kulturorchester vom Freistaat Bayern gefördert.

Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

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