Bamberger Symphoniker

Die Bamberger Symphoniker sind eines der großen europäischen Spitzenorchester und zugleich einzigartig: Sie sind nicht in einer Metropole zu Hause, sondern wirken von der malerischen Weltkulturerbestadt Bamberg aus als musikalische Botschafter Bayerns und Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1946 begeistern sie ihr Publikum weltweit mit ihrem charakteristisch dunklen, runden und zugleich strahlenden Klang, und zählen mit fast 8.000 Konzerten in über 500 Städten und 64 Ländern zudem zu den reisefreudigsten Orchestern der Welt. Ihre Mission beschreiben die Bamberger Symphoniker daher prägnant als: resonating worldwide.

Die Umstände ihrer Gründung machen sie zudem zu einem Spiegel der deutschen Geschichte: 1946 trafen ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag in Bamberg auf Kollegen, die ebenfalls infolge der Kriegs- und Nachkriegswirren aus ihrer Heimat hatten fliehen müssen. Ausgehend von dem Prager Orchester lassen sich Traditionslinien bis ins 19. und 18. Jahrhundert ziehen. Damit reichen die Wurzeln der Bamberger Symphoniker zurück bis zu Mahler und Mozart.

Großen Anteil am weltweiten Renommee haben zahlreiche Konzertübertragungen sowie Rundfunk-, Schallplatten- und CD-Produktionen. In der Zusammenarbeit mit Jakub Hrůša, seit 2016 fünfter Chefdirigent, entstanden vielfach ausgezeichnete Einspielungen, darunter Werke von Mahler, Brahms, Dvořák, Rott und Bruckner. Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen Violinkonzerte von Bruch und Korngold mit Bomsori Kim sowie eine international gefeierte Aufnahme von Bruckners 9. Symphonie (2024).

Mit dem Tschechen Jakub Hrůša spannt sich nun, 80 Jahre nach der Orchestergründung, wieder eine Brücke zwischen den geschichtlichen Wurzeln der Bamberger Symphoniker und ihrem Heute. Zugleich setzen die Bamberger Symphoniker verstärkt auf Nachhaltigkeit und engagieren sich durch optimierte Tourneeplanung und die Unterstützung von Umweltprojekten für einen klimafreundlicheren Kulturbetrieb.