Samstag, 2. Oktober 2021, 19 Uhr

Operngala - Französische und italienische Opernarien

Diana Damrau
Diana Damrau

Seit ihrem Bühnendebüt ist die Sopranistin Diana Damrau nunmehr schon 20 Jahre ständiger Gast bei international führenden Opern- und Konzerthäusern sowie renommierten Festivals.

Ihr umfangreiches Repertoire liegt im Lyrischen und Koloraturfach und beinhaltet Titelrollen u.a. in Lucia di Lammermoor (La Scala di Milano, Bayerische Staatsoper München, Metropolitan Opera, Royal Opera House), Manon (Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera) und La Traviata (La Scala, Metropolitan Opera, Royal Opera House Covent Garden, Opéra National de Paris und Bayerische Staatsoper) sowie die Königin der Nacht in Die Zauberflöte (Metropolitan Opera, Salzburger Festspiele, Wiener Staatsoper, Royal Opera House Covent Garden, Bayerische Staatsoper).

Als Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper (2007) und Trägerin des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst (2010) hat Diana Damrau eine starke Bindung zur Bayerischen Staatsoper in München. Auch an der Metropolitan Opera war sie in bedeutenden Produktionen zu sehen, die weltweit live in Kinos übertragen wurden. Des Weiteren ist sie die erste Sängerin in der Geschichte der Met, die sowohl Pamina als auch die Königin der Nacht in verschiedenen Vorstellungen derselben Serie der Zauberflöte gesungen hat.

Diana Damrau ist auch eine der wichtigsten Liedinterpretinnen unserer Zeit. Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Pianisten Helmut Deutsch und dem Harfenisten Xavier de Maistre.

Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics/Erato gab Diana Damrau ihr Debütalbum mit Arie di Bravura, einer Sammlung von Mozart- und Salieri-Arien. Es folgten weitere Soloalben, die diverse Auszeichnungen erhielten, darunter den ECHO und den OPUS Klassik. Diana Damraus Arbeit ist auf diversen Oper-Gesamtaufnahmen und DVDs dokumentiert.

Im Februar 2018 gastierte sie in den renommiertesten Konzerthäusern Europas und interpretierte zusammen mit dem Tenor Jonas Kaufmann und dem Pianisten Helmut Deutsch Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch. Das gleichnamige Live-Album wurde von Warner/Erato veröffentlicht. Darüber hinaus debütierte Diana Damrau 2018 in der Titelrolle in Maria Stuarda am Opernhaus Zürich und gastierte in der Titelpartie von La Traviata in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera sowie als Ophélie am Gran Teatre del Liceu und an der Deutschen Oper Berlin in Hamlet.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Damrau mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Neben der „Artist in Residence“ am Barbican Centre London gastierte sie 2019 u.a. in der Carnegie Hall New York. Im Januar 2020 wurde die Einspielung unter der Leitung von Mariss Jansons von Strauss Vier letzte Lieder veröffentlicht.

Mit ihrem neuen Programm „Royal Affairs – Kings & Queens of Opera“ tourt Diana Damrau gemeinsam mit dem Bass Nicolas Testé in den kommenden Spielzeiten erneut durch Europa, Südamerika, USA und Asien.

Nicolas Testé
Nicolas Testé

Der französische Bass Nicolas Testé studierte zunächst Klavier, Fagott und Musikgeschichte in seiner Heimatstadt Paris, bevor er eine Karriere als Sänger begann. Er studierte an der Opéra National de Paris und im Centre de Formation Lyrique. 1998 erzielte er den zweiten Platz des „Voix Nouvelles” Wettbewerbs. Gastengagements führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Staatsoper München, die Los Angeles Opera, die San Francisco Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Opéra National de Paris, das Teatro San Carlo Naples, das Grand Théâtre Genf, das Teatro La Fenice, Teatro alla Scala di Milano sowie zu den Festivals in Glyndebourne und Orange.

Sein umfangreiches Repertoire beinhaltet Titelrollen u.a. in Iphigénie auf Aulis (Agamenon), Roméo et Juliette (Frère Laurent), Manon (Des Grieux), Hamlet (Claudius), Il Trovatore (Ferrando), Die Zauberflöte (Sarastro), Castor et Pollux (Jupiter), Faust (Mephisto), Les Contes d’Hoffmann (Die vier Bösewichte) und der Barbier von Sevilla (Basilio).

In der Saison 2017/2018 kehrte Nicolas Testé in Lucia di Lammermoor (Raimondo) an die Staatsoper München zurück. Er gastiert am Opernhaus Zürich in Maria Stuarda (Giorgio Talbot) und an der Deutschen Oper Berlin in derselben Rolle und folgte Engagements an die Deutschen Oper Berlin in Faust (Mephisto) und in La Gioconda (Alvise Badoero). Im Januar 2018 war er an der Opéra National de Paris in Der Barbier von Sevilla (Basilio) zu hören. Im Oktober 2018 kehrte Nicolas Testé als Diener Marcel in Meyerbeers Les Huguenots an die Opéra Bastille in Paris zurück, gefolgt von einem Engagement in Les Pêcheurs de perles (Nourabad) an der Met.

Im Frühjahr 2019 feierte Nicolas Testé sein Rollendebüt als Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte an der Opéra Bastille in Paris und im Herbst war er dort als Sir Giorgio in Bellinis I Puritani zu erleben. Des Weiteren debütierte Nicolas Testé als Claudius in einer konzertanten Version des Hamlet in bei Konzerten in Barcelona und an der Deutschen Oper Berlin. Zu Beginn des Jahres 2020 gastierte Nicolas Testé als Frère Laurent in Gounods Roméo et Juliette am Teatro alla Scala di Milano.

Neben den zahlreichen Opernproduktionen tritt Nicolas Testé regelmäßig mit international renommierten Sinfonieorchestern auf. Im Rahmen einer Asientournee war er im November 2017 gemeinsam mit der Koloratursopranistin Diana Damrau in Singapur, Shanghai, Tokio, Seoul, Taipei und Peking zu hören. Im Mai und Juni 2018 führte ihn das Tourneeprojekt VERDIssimo in die bedeutendsten Konzertsäle Europas. In den folgenden Saisons tourt Nicolas Testé zusammen mit Diana Damrau mit ihrem neuen Programm „Royal Affairs – Kings & Queens of Opera“ erneut in Europa und Asien.

Pavel Baleff
Pavel Baleff

Als Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden leitet Pavel Baleff seit Anfang 2007 eines der traditionsreichsten Orchester Deutschlands.

Engagements als Opern- und Konzertdirigent führten ihn an die Dresdner Semperoper, an das Leipziger Gewandhaus, die Hamburger Staatsoper, an die Zürcher Oper und an das Bolschoi Theater in Moskau. Mehrfach gastierte er auch im Ausland, zum Beispiel in den USA, in Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz, Russland, Bulgarien sowie Ungarn.

Er leitete Aufführungen, Fernsehaufzeichnungen und CD-Produktionen mit international renommierten Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Anna Netrebko, Thomas Hampson und Diana Damrau.

Anlässlich der von ihm geleiteten Ersteinstudierung des Ring der Nibelungen von Richard Wagner in Bulgarien an der Nationaloper in Sofia wurde er in Bulgarien zum „Dirigenten des Jahres“ gewählt.

Des Weiteren ist Pavel Baleff 1. Preisträger beim „Carl Maria von Weber Wettbewerb“ in München, er wurde in das „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt eine Auszeichnung durch die „Herbert von Karajan Stiftung“.

Münchner Rundfunkorchester

Das Münchner Rundfunkorchester, gegründet 1952, hat dank seiner programmatischen Vielfalt ein ganz eigenes künstlerisches Profil entwickelt. Die Palette reicht von Oper und Operette in den Sonntagskonzerten, Afterwork-Klassik in der Reihe Mittwochs um halb acht und moderner geistlicher Musik bei Paradisi gloria bis hin zu Filmmusik und Crossover-Projekten. Gastspiele führten das Orchester u.a. ins Festspielhaus Baden-Baden, in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder auch zu Festivals wie dem Kissinger Sommer und dem Festival der Nationen. Dabei hat es in jüngerer Zeit mit Künstlern wie Diana Damrau, Leo Nucci, Klaus Florian Vogt, Mischa Maisky und Fazil Say zusammengearbeitet.

Als wahrer Schatzgräber holt das Münchner Rundfunkorchester immer wieder zu Unrecht vergessene Werke ans Licht. Seine Bekanntheit verdankt es auch den zahlreichen CD-Einspielungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der pädagogischen Arbeit in Form von Kinder- und Jugendkonzerten mit umfangreichem Zusatzprogramm. Überdies widmet sich das Orchester engagiert der Nachwuchsförderung. Chefdirigent seit der Saison 2017/2018 ist Ivan Repušić.

Münchner Rundfunkorchester
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