Mittwoch, 29. September 2021, 20 Uhr

Arienabend mit Werken von W. A. Mozart und Zeitgenossen

Olga Peretyatko
Olga Peretyatko

Olga Peretyatko, eine der weltweit gefragtesten Sopranistinnen, erreichte ihren internationalen Durchbruch mit dem Gewinn von Plácido Domingos renommiertem Operalia Wettbewerb und ist seither ein regelmäßiger Gast in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen weltweit.

Die aktuelle Spielzeit begann für Olga Peretyatko mit einem Liederabend an der Seite von Elena Bashkirova im Pierre-Boulez-Saal Berlin. Zudem ist die Sopranistin als Leïla (Les Pêcheurs des Perles) an der Staatsoper Unter den Linden zu hören. Im Festspielhaus Baden-Baden steht mit Maria in einer Neuproduktion von Dmitry Tcherniakov von Tschaikowskis Oper Mazeppa ein besonderes Rollendebüt an. Zahlreiche Konzerte und Liederabende in Russland, China, Singapur, Taipeh, Vilnius, Teneriffa, Luzern sowie dem Verbier Festival runden die Spielzeit ab.

Zu den bisherigen Höhepunkten der Sopranistin gehören ihre Rollen als die vier Damen in Les Contes d’Hoffmann an der Wiener Staatsoper, als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni, ihr Rollendebüt als Anna Bolena an der Opera Royal de Wallonie Liège und ihr umjubeltes Debüt als Norina (Don Pasquale) an der Seite von Bryn Terfel, welches live in den Kinos weltweit zu erleben war. In der Titelpartie in Lucia di Lammermoor war Olga Peretyatko zuletzt an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera New York und der Opera Monte Carlo zu hören.

Ihre einzigartige Stimme und bestechende Bühnenpräsenz erlauben Olga Peretyatko eine große Bandbreite unterschiedlichster Partien zu interpretieren. Sie prädestinieren die Sopranistin nicht nur für Rossini-Partien wie etwa Fiorilla (Il Turco in Italia), Berenice (L’occasione fa il ladro), sondern auch für humorvolle Partien wie Adina (L’Elisir d’amore) und Norina (Don Pasquale) sowie tragische Figuren wie Anna Bolena in La Traviata. Sie gastiert regelmäßig in den unterschiedlichsten Rollen an den führenden Opernhäusern der Welt.

Olga Peretyatko arbeitet regelmäßig mit berühmten Regisseuren wie Robert Lepage, Dmitri Tcherniakovs und Wim Wenders zusammen. Die russische Sopranistin ist ebenfalls ein regelmäßiger Gast der renommiertesten Festivals wie den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche Salzburg, den Festivals in Aix-en-Provence, Pesaro und den Chorégies d'Orange, wo Videoaufnahmen der Produktionen von Matilde di Shabran, Sigismondo, und La Scala di Seta entstanden und weltweit bei DECCA, Arthaus Musik oder Opus Arte erschienen.

Olga Peretyatko ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical und hat gerade ihr sechstes Album „Mozart +“ veröffentlicht, das sie zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel, unter der Leitung von Ivor Bolton aufgenommen hat. Weitere CD-Aufnahmen ihrer umfassenden Diskographie wurden unter anderem mit dem OPUS Klassik und dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Heiko Mathias Förster
Heiko Mathias Förster

Heiko Mathias Förster hat in den vergangenen Jahren viele außergewöhnliche musikalische Akzente im Musikleben der Tschechischen Republik gesetzt. Ein Meilenstein für die Musikwelt war sein Dirigat der ersten Oper von Antonín Dvořák Alfred in Prag.

Schon seit vielen Jahren dirigiert Heiko Mathias Förster Prager Orchester und ist regelmäßig Gastdirigent an der Staatsoper in Prag. Hier leitete er zahlreiche Opernwerke und wird als Dirigent zahlreicher Konzerte mit international renommierten Solisten wie unter anderem Rolando Villazón, Diana Damrau, Renée Fleming, Nicolas Testé und Elīna Garanča geschätzt.

2017 gründete Förster das Prague Royal Philharmonic und ist seitdem regelmäßig auf den Bühnen Europas zu Gast. In seinen Aufführungen dirigiert er sowohl das Kernrepertoire der Klassik, aber auch selten gespielte Werke und Uraufführungen.

Viele seiner Konzerte werden in Radio und Fernsehen übertragen. Regelmäßig erscheinen neue CD-Produktionen u.a. bei Universal Music, SonyClassical und Naxos.

Prague Royal Philharmonic

Es war der römische Kaiser Rudolf II., der als der seinerzeit ranghöchste europäische Monarch 1583 seinen Regierungssitz von Wien nach Prag verlegte und die Stadt an der Moldau damit zu einem kulturellen Zentrum der damaligen Welt formte.

Über vierhundert Jahre später formte Heiko Mathias Förster, der in Prag über viele Jahre hinweg verschiedene Orchester dirigiert hat, zusammen mit den besten tschechischen Musikern und mit talentierten, jungen Musikern angesehener Akademien das Prague Royal Philharmonic. Gemeinsam möchten die Musiker an den Ruhm des einstigen kaiserlichen Orchesters anschließen. Ihr Repertoire umfasst dabei Werke der bedeutendsten Komponisten der Klassik und Romantik, die ebenfalls eine Bewunderung für Prag pflegten: Mozart, Haydn und Beethoven, Brahms, Dvořák und Smetana bis hin zu den Werken der Familie Strauss.

Seit 2017 gastiert das Prague Royal Philharmonic in bedeutenden Konzertsälen Europas wie der Tonhalle Maag in Zürich, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Kulturpalast in Dresden und der Smetana Hall in Prag. In 2020/21 konzertiert das Orchester mit renommierten Solisten wie Olga Scheps, Tamaki Kawakubo und Joseph Moog.

Prague Royal Philharmonic Orchestra
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